Unser

Haus Kogge

Zuhause ist nicht, wo ich bin, sondern wo ich verstanden werde.

Lebenswege was machen wir

Nordstern Lebenswege GmbH & Co KG

Das erwartet Dich im Haus Kogge

Unsere Einrichtung liegt im schönen Ostfriesland, in der Kleinstadt Wittmund. Die Nordsee ist nur 15 Minuten mit dem Auto entfernt und somit zum Greifen nah. Auf kurzen Wegen kann zu Fuß, mit dem Fahrrad, Bus oder Bahn alles erreicht werden. Der Standort bietet eine Vielzahl an Einkaufs,- Bildungs- und Kulturangeboten. Alle weiterführenden Schulen, Berufsschulzentren sowie Förderschulen sind vertreten. Die Einrichtung liegt im Zentrum und bietet den Jugendlichen auf ca. 500 qm Wohnfläche viel Platz zum Entfalten. Wir bieten einen sicheren und Halt gebenden Lebensort im Rahmen familienorientierter Wohngruppen.

Haus Kogge

Impressionen

Modernes Leben

Das modernisierte und renovierte Haus gliedert sich in drei Etagen. Sie umfassen in der unteren einen 70 qm großen Multifunktionsraum, sowie die Mitarbeiterräume (Büro, Besprechungsraum und Küche). In den beiden oberen Etagen befinden sich 3 Badezimmer, eine weitere geräumige Küche, ein Wohnzimmer, 7 Einzelzimmer und eine abgeschlossene Wohnung mit 2 Einzelzimmern, welche zur Verselbstständigung dienen soll. Nach Bedarf können diese Räumlichkeiten auch für zwei Intensivplätze genutzt werden.

In zentraler Lage

Das lichtdurchflutete Haus besticht vor allem durch die großzügige Raumaufteilung und die hohen Decken mit einer offenen und warmen Atmosphäre. Durch die zentrale Lage des Hauses lassen sich alle Einrichtungen des täglichen Lebens sehr schnell erreichen, darunter auch Regelschulen, zahlreiche Ärzte und ein ortsansässiges Krankenhaus.
Nordstern Lebenshilfe Trenner
Nordstern Lebenswege GmbH & Co KG

Über uns

Wohnfläche im Herzen
von Wittmund

Jugendliche finden
hier Platz & Heimat

Kinder sind gerade
bei uns glücklich

Pädagogische

Anforderungen

Zielgruppe
  • Zielgruppe sind Jugendliche ab 14 Jahren, die aufgrund ihrer individuellen Not- und Krisensituation über das jeweilige Jugendamt bei uns aufgenommen werden. Die Aufnahme dient der Abwehr von Gefährdung und ist eine zeitlich befristete Krisenintervention.
  • Für die betroffenen Jugendlichen ist ein Verbleib in der Herkunftsfamilie oder Wohngruppe aktuell oder auch auf längere Sicht nicht möglich.
  • Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche, die ihre Herkunftsfamilie bzw. stationäre Gruppen erheblich überfordern oder dort gefährdet sind. Sie benötigen außerdem ein besonderes Betreuungssystem, um sich positiver weiterentwickeln zu können.

Aufgenommen werden:

  • Jugendliche, die aufgrund einer Überforderungssituation in der Herkunftsfamilie gefährdet sind.
  • Jugendliche, die als Folge der Überforderung oder Vernachlässigung Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten oder Traumatisierungen aufweisen.
  • Die Hilfedauer ist abhängig von den im Hilfeplan mit allen Betroffenen vereinbarten Zielen und der Zukunftsplanung.

Unser(e)

Diagnostik

Im Rahmen dieser Sozialpädagogischen Diagnostik werden vor allem folgende Bereiche beobachtet:

  • Sozial-emotionales Verhalten
  • Lernverhalten
  • Gesundheit
  • Gesamterscheinung
  • Essverhalten
  • Schlafverhalten
  • Motorik
  • Dazu werden von den Mitarbeitern eine Verhaltensbeobachtung des Jugendlichen, sichtbare Eltern-Kind-Interaktion-Muster und verdeckte oder vorhandene Schwächen oder Stärken beschrieben.
  • Die Ergebnisse werden in einem detaillierten Bericht zusammengestellt.
    Die weitergehende Diagnostik und therapeutische Behandlung wird von niedergelassenen Ärzten/Therapeuten für Kinder-und Jugendpsychiatrie in der Region erstellt.
  • Mit den vorgenannten Einrichtungen gibt es bereits eine gute Zusammenarbeit und viel positive Erfahrungen in der Vergangenheit.
  • Die Hilfemaßnahme ist lebensweltorientiert und schließt insofern frühere und gegenwärtige Lebenssituationen sowie alltägliche Verläufe der Jugendlichen und ihrer Herkunftsfamilie in die Betrachtung mit ein.
  • Für die Aufnahme und Unterbringung gilt: „In unvorhersehbaren Konflikten, wenn Auseinandersetzungen sich zu Katastrophen verdichten, wenn Menschen zusammenbrechen, ausbrechen, weglaufen – müssen rasche, direkte, intensive Hilfen erreichbar sein, in denen nicht nur die unmittelbare Katastrophe entdramatisiert, Auswege konzipiert und angebahnt, sondern auch die Hintergründe transparent gemacht werden können.
Förderung und Erziehungshaltung
  • Die pädagogischen Mitarbeiter vermitteln durch ihre Vorbildfunktion Normen, Werte, Regeln und Grenzen.
  • Wir stärken das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit der Jugendlichen, indem wir die Stärken der Jugendlichen aufgreifen und nicht ihre Verhaltensauffälligkeiten in den
    Mittelpunkt der Betrachtung stellen.
  • Die Krise des Jugendlichen soll ihm die Chance zu einer neuen Orientierung geben.
  • Wir bieten Hilfestellung bei der Entwicklung zu einer individuellen Persönlichkeit.
  • Wir greifen die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen auf.
  • Wir hören den Jugendlichen zu und deuten ihre Signale.
  • Die Jugendlichen werden zu neuem Handeln ermutigt. Dadurch sollen sie positive Erfahrungen machen und ihr Selbstvertrauen wird gestärkt werden.
Alltag in der Gruppe
  • Die Jugendlichen werden in alltägliche Abläufe und Aktivitäten einbezogen und erleben einen strukturierten Alltag.
  • Das Regelwerk der ist den Jugendlichen bekannt und wird regelmäßig in den TeamBesprechungen der Mitarbeiter überprüft, verändert oder festgeschrieben.
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Weiter(e)

Erziehungsziele
  • Bewältigung alltagspraktischer Tätigkeiten
  • Kooperation lernen
  • Aufbau und Stärkung der personalen und sozial-emotionalen Kompetenz der Kinder und Jugendlichen
  • Selbstwertstärkung
  • Lernen von Leistungs- und Beziehungsanforderungen zur Reifung von Bindungsmustern und Befähigung von sozialen und emotionalen Kompetenzen
  • Ausbau der Selbststeuerung
  • Entwicklung realistischer Lebensperspektiven
  • Kennenlernen von Normen und Werten, vornehmlich durch Lernen am Modell; dabei eigene Werte entwickeln
  • Wenig institutionell geprägte Lebensbedingungen
  • Die eigene Biografie mit den daraus resultierenden Grenzen und Möglichkeiten erkennen lernen, Entdecken von persönlichen Stärken.
  • Aufbau der Lern- und Entwicklungschancen
  • Ziele in der Lebensplanung entdecken und weiter entwickeln.
Leitbild und Selbstverständnis
  • Erziehungshilfe bedeutet Schutz vor Gefährdung, Vernachlässigung und Missbrauch, wenn sich Familiensysteme in schwierigen Situationen zwischen individueller Überforderung, eigenem Problemdruck und unzureichender Erziehungskompetenz befinden.
  • Wir bemühen uns um flexible, passgenaue und individuelle Angebote für die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien.
  • Unser Auftrag und pädagogisches Selbstverständnis orientieren sich am §1 des SGB VIII: „Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“.
  • Bei der Realisierung dieser Förderung sind uns die Partizipation, Ressourcen- und Lebensweltorientierung enorm wichtige Grundlagen. Heilpädagogische Grundhaltungen ermöglichen eine Ausrichtung der individuellen Förderung an der jeweilig spezifischen Bedürfnislage.